Archiv für Oktober 2014

Hausbau: Energiesparen durch die richtige DĂ€mmung


20.10.
2014

Wer ein Haus baut, muss heute vieles beachten. Ganz wichtig ist der Blick auf den Energiehaushalt, denn Energie wird immer teurer. Auf die Jahrzehnte gerechnet, die ein Haus stehen soll, sind die Energiekosten ebenso hoch wie die Baukosten. Aktuelle Haustypen und eine große Auswahl an EnergiesparhĂ€usern sind auf HausXXL zu finden.

Das Zusammenspiel aller Komponenten

Die Energieeffizienz kommt durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren zustande. Heizung, LĂŒftung, Fenster, AußenwĂ€nde, Dach – es gibt viele Punkte, die Einfluss auf den WĂ€rmehaushalt eines Bauwerks haben.
Die wichtigste Rolle spielt dabei natĂŒrlich die Außenhaut des GebĂ€udes, denn sie steht im stĂ€ndigen Kontakt mit den wechselnden WitterungseinflĂŒssen, gleicht Temperaturschwankungen aus und kann sich förderlich auf das Raumklima auswirken.
Bemessen wird die Energie-Effizienz der Bausubstanz mit dem sogenannten U-Wert. Dieser sollte fĂŒr AußenwĂ€nde unter 0,25 W/(mÂČK) liegen. u
Schon die Frage, welches Baumaterial verwendet wird, reicht an die Energieeffizienz heran. KS-Steine gelten in dieser Hinsicht als bestes Material. Baustoffe wie Beton oder Vollklinker verfĂŒgen ĂŒber einen wesentlich schlechteren U-Wert. Aber entscheidend ist, welche DĂ€mmung verwendet wird.
Zu beachten ist außerdem, was die Energiesparverordnung fĂŒr den Hausbau vorschreibt, und welche Maßnahmen von der BAFA gefördert werden können.

Die DĂ€mmung der AußenwĂ€nde

UngedĂ€mmten AußenwĂ€nde verursachen einen WĂ€rmeverlust von 20 bis 25 Prozent. Hieran ist bereits zu sehen, dass das Baumaterial nicht die entscheidende Rolle spielt, wohl aber die DĂ€mmung. Die DĂ€mmung kann von außen angebracht werden, was von vornherein fĂŒr das Erscheinungsbild des Hauses zu planen ist. Bei der InnendĂ€mmung verliert der Hausbesitzer wertvolle InnenflĂ€che.
Die FassadendĂ€mmung hat eine je nach Material eine Lebensdauer von 20 bis 40 Jahren. Es ist natĂŒrlich viel aufwĂ€ndiger, die DĂ€mmstĂ€rke nachtrĂ€glich zu erhöhen, so dass sie von vornherein großzĂŒgig geplant werden sollte. Selbst wenn sie bis zu 25 Zentimeter betrĂ€gt, ist sie immer noch wirtschaftlich. ZusĂ€tzliche Zentimeter bringen ohnehin nicht viel mehr Energieersparnis. Als die kostengĂŒnstigsten DĂ€mmmaterialien, die auch umweltfreundlich und energieeffizient sind, gelten in Deutschland DĂ€mmstoffe aus Mineralwolle wie Glaswolle und Steinwolle.

Die DĂ€mmung der Fenster

Den besten energetischen Effekt bringt der Einbau von dreifachverglasten WĂ€rmeschutzfenstern. Damit reduziert sich der Energieverlust im Vergleich zu Einfachfenstern um bis zu 80 Prozent. GegenĂŒber der Zweifachverglasung betrĂ€gt der Vorteil ĂŒber 30 Jahre mehr als 5.000 Euro Heizkostenersparnis. Die modernen Scheiben haben zudem den Vorzug, auch AußenlĂ€rm besser abzuhalten. Die Investition ist teuer, lohnt aber. Bei FensterflĂ€che von etwa 30 Quadratmetern macht sie sich bereits nach sechs Jahren bezahlt.
Durch den luftdichten Abschluss kann allerdings Schimmel entstehen. Deswegen ist regelmĂ€ĂŸiges LĂŒften notwendig bzw. der Einbau einer bedarfsorientierten LĂŒftungsanlage.